Eco-Solvent für totale Dummies (by Klaus) ?

  • Ich hab noch was gefunden Klaus, gleiche Fehlermeldung wie bei dir. Hast du das Profil im Drucker ausgewählt? Schau mal hier:

    colympat
    October 31, 2024 at 12:55 PM

    Hi Leif, danke für den Hilfeversuch. ja, das Profil habe ich vorher in den Eigenschaften ausgewählt, (das war nur mein Fehler ganz am Anfang) aber sonst würde er gar nicht erst drucken. LG, Klaus

    Liebe Grüße, Klaus

    _____________________________________________________________________________

    Sublimation: Epson EcoTank 14000

    Eco-Solvent: Epson XP-970

    Plotter: Silhouette Cameo 4

    Haupt-Presse: PixMax IT9100 - 38 x 38 cm (Ersatz: No name "Chinapresse" 20 x 30 cm)

    Tassenpresse: Cricut MugPress + No name "Chinapresse"

    Handpressen: Cricut Hat Press + Noname China-Mini-Presse

    3D-Drucker: Creality Ender 3 + Creality Ender 5

    Instagram: https://www.instagram.com/Labrador_Santiago

  • Ich habe jetzt über die Webseite nochmal versucht Kontakt aufzunehmen. Ich hoffe da bekomme ich kurzfristig ein Feedback.

    Edit: Dies hat geklappt und ich bin derzeit im Austausch mit Colymp.

    Liebe Grüße, Klaus

    _____________________________________________________________________________

    Sublimation: Epson EcoTank 14000

    Eco-Solvent: Epson XP-970

    Plotter: Silhouette Cameo 4

    Haupt-Presse: PixMax IT9100 - 38 x 38 cm (Ersatz: No name "Chinapresse" 20 x 30 cm)

    Tassenpresse: Cricut MugPress + No name "Chinapresse"

    Handpressen: Cricut Hat Press + Noname China-Mini-Presse

    3D-Drucker: Creality Ender 3 + Creality Ender 5

    Instagram: https://www.instagram.com/Labrador_Santiago

    Edited once, last by Klaus (April 9, 2025 at 1:27 PM).

  • oje, in der Tat, ich hab von der Diskussion hier nix mitbekommen...

    Ein Sache die bereits herauskam:
    colymPrinterXPS behandelt beim Druck ausschließlich Bilder! Schriften und andere Vektordaten (Grafiken) werden unverändert (ohne Farbmanagement) an den Drucker geschickt!!!

    Für die ursprüngliche Zielgruppe (Fotografie) war dies so erwünscht. In der Anwendung hier kann dieses Verhalten zu Irritationen führen, ganz besonders, wenn man das nicht weiß!

    Die Lösung hierzu: man muss die Grafiken (wenn diese also nicht als Pixel-Bilder) vorliegen einfach in Bilder umwandeln und dann drucken.

  • Die Lösung hierzu: man muss die Grafiken (wenn diese also nicht als Pixel-Bilder) vorliegen einfach in Bilder umwandeln und dann drucken.

    Oh, gute Info, war mir persönlich auch nicht bewusst, kam bisher aber auch nie dazu, drucke nur Pixelbilder. Aber gut zu wissen!!

    Textildrucker: Epson WorkForce 7830 + OEM Tinte + SISER® EasyColor™ DTV™ mit Colymp-Farbprofil
    Sublimationsdrucker: Epson SC-F100 + OEM Tinte
    Plotter: Siser Juliet
    Transferpresse: Fuchs EasyPress, LOKLiK Impress™ Auto 2 Smart
    Tassenpresse: No name "Chinapresse"
    Handpressen: Cricut Hat Press und Cricut Mini
    Laser: xTool S1 40W Diodenlaser
    3D Drucker: Bambu Lab P1P / AMS, Bambu Lab A1 / AMS Light, Snapmaker U1
    https://www.youtube.com/LeifInk
    https://www.instagram.com/leif.ink

  • Es gibt immer wieder Probleme mit Farbabweichungen/ Farbstich/ Allgemeines beim Farbmanagement/ Kalibrierung (nicht nur im Zusammenhang mit colymp), die hier diskutiert werden und für die wir gemeinsam eine Lösung suchen. Farbempfinden ist leider eine sehr subjektive Angelegenheit deshalb ist die Kommunikation hierzu besonders anspruchsvoll. Man kann dem Betroffenen nicht über die Schulter schauen und sich ein eigenes Bild von den Problemen machen, sondern ist auf Beschreibung hierzu und Fotografien angewiesen.
    Ich mache hier deshalb ein paar Vorschläge zum Vorgehen...

    Testbild:
    Es ist äußerst hilfreich, wenn man immer das gleiche (Test)Bild verwendet. Irgendwann kennt man davon jede Ecke und kann schon auf den ersten Blick sagen, ob ein Druck stimmt oder nicht.
    Noch besser ist es, ein Bild zu verwenden, das auch andere einsetzen und kennen.
    Beim Testbild, welches ich intern seit Jahren verwendet hatte, ist es (urheberrechtlich) nicht ganz klar, ob ich es hier im Forum anbieten darf.
    Ich habe lange gesucht und hier etwas brauchbares gefunden:


    Dieses Bild hat mehrere Vorteile:
    1. Der Urheber (Bill Atkinson) hat dieses für die Allgemeinheit freigegeben. Eine genaue Lizenz (CC, oder vergleichbar) konnte ich leider nicht finden, aber laut der Diskussion hier ist die Nutzung/Kopie erlaubt. Es sollte also auch erlaubt sein dieses hier im Forum zu verwenden.
    2. Es enthält die notwendigen interessanten Farben.
    3. Es erlaubt eine visuelle Überprüfung: diverse natürliche Objekte, insbesondere Porträts, neutrales Grau, extreme Farben.
    4. Es liegt in sRGB vor (Profil ist sicherheitshalber eingebettet). Da nicht jede Software (unter Windows) in der Lage ist, mit Farbprofilen sicher und verlässlich umzugehen ist dies (für den Anfang) sinnvoll.

    Druckmedium:
    Folien, Textilien, Platten sind nicht nur teurer als simples Papier, sondern auch aufwändiger beim Handling. Ich empfehle deshalb lieber einen Schritt zurückzugehen und erst mal auf Papier (mattes Papier, Semigloss, normales Papier) zu drucken. Farbabweichungen wird es auch auf Papier geben, vielleicht sogar genau die Gleichen wie auf Folie. Wenn man dann den Prozess (Farbkalibrierung, Farbmanagement, colymp) im Griff hat tut man sich mit dem eigentlichen Zielmedium leichter.

    Ausdrucken:
    Der kleinste gemeinsame Nenner dürfte die Druckfunktion in Windows Explorer sein: In Win 11 inzwischen etwas versteckt, mit Shift+RechteMaustaste auf ein Bild aber erreichbar.
    Diese Funktion ist seit Jahren gleich (schlecht). Sie ignoriert (bisher) zuverlässig eingebettete Farbprofile und schickt die RGB Daten der Bilddatei unverändert zum Drucker(treiber), was aber insbesondere mit obigem Testbild (zunächst) vorteilhaft ist.
    Sie hat zudem den großen Vorteil und erlaubt (im Gegensatz zur neuen Windows Foto App) den vollen Zugriff auf die Einstellungen des Druckertreibers (auch der alten, aber noch immer gebräuchlichen, V3 Treiber).

    Colymp:
    Eine Kalibrierung in colymp erstellen: alles so wie dort empfohlen (ich kann es nicht häufig genug schreiben: es lohnt sich ein Blick in's colymp Handbuch).
    Ausdruck des Testbildes (s.o.) am besten via Explorer auf colymPrinterXPS (nicht vergessen: dort unter den Druckereinstellungen von colymPrinterXPS die zuvor erstelle Kalibrierung auswählen).

    Vergleich:
    Alle drei Drucke (1. ohne Kalibrierung, 2. Kalibriermuster colymp, 3. mit Kalibrierung) in einer Aufnahme fotografieren, ggf. mit zwei Kameras: einmal in RAW, wie bei Kalibrierung, zusätzlich z.B. mit Smartphone. Der Grund hierfür ist, dass manche Farbabweichungen bei einer Kamera ggf. weniger stark wiedergegeben werden und nur auf dem Bild einer anderen Kamera deutlich(er) sichtbar werden (sog. "Beobachtermetamerie").

    Licht:
    Zum Thema Licht gibt es für colymp im Handbuch ein ganzes Kapitel (5.2.4 Beleuchtung). Prinzipiell kann colymp dieses sehr gut korrigieren und mit diversen Lichtarten umgehen. Allerdings wollen wir hier ja auch die fertigen Ausdrucke interpretieren/fotografieren. Hierzu ist es vorteilhaft konstante Lichtbedingungen zu haben.
    Das NonPlusUltra wäre selbstverständlich eine Normlichtbox. Ansonsten wäre eine LED Lichtquelle, aber nur mit hohem CRI (unbedingt >95!), fein. Auch eine klassische Glühlampe/Halogen wäre gut. Tageslicht wäre prinzipiell auch gut geeignet, unterliegt aber deutlichen Schwankungen. Direktes Sonnenlicht hat zusätzlich das Problem, dass Strukturen, Wellen, Falten im Medium u.U. stark betont werden und die Interpretation erschweren. Im Schatten zu fotografieren ist keine Lösung, da dort das Licht extrem bläulich ist.

    Monitortest:
    es lohnt sich kurz dieses Gamma-Testbild anzusehen. Man erkennt sehr schnell ob der Kontrast/Linearität des Bildschirms in Ordnung ist. Ob die (extremen) Farben exakt wiedergegeben werden, kann das Gamma-Testbild natürlich nicht überprüfen. Der Kontrast/Linearität ist aber schon mehr als die "halbe Miete". Es hilft auf jeden Fall dabei, vom Drucker (bzw. colymp) nicht etwas zu erwarten, was der Monitor schon ganz falsch dargestellt hat.

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